Der Grand Canyon im Hintergrund, Onkel Karli bildfüllend in Vordergrund - eine Art von Bildern, die wir nicht machen (wollen). So haben wir uns für
unsere persönlichen "Schnappschüsse" eine Olympus Mju zugelegt. Diese handliche Kamera ohne Zoom und sonstigen Schnickschnak braucht den Vergleich
mit den "großen" nicht zu scheuen.
Die ersten Jahre haben uns zwei X700 von Minolta treue Dienste geleistet. Eine robuste Kamera, die uns nie im Stich gelassen hat. Mittlerweile "schießen" wir
unsere Dias mit einer F70 und einer F5 von Nikon. Eine weitere Nikon F70 samt Objektiv ist uns im wahrsten Sinne des Wortes versandet und hat ihren Geist im
"Upper Antelope Canyon" aufgegeben - der feine Sand gab der Kamera und dem Objektiv den Rest. Da dachte ich wieder an meine gute alte X700.
Und was der Sand nicht schaffte, erledigte dann die Fotoausarbeitung. Auf einigen Filmen hatten wir quer durch den ganzen Film "Telefondrähte".
Daher unser Tipp : niemals alle Filme zur gleichen Zeit entwickeln lassen! Aber so wie jede Lösung hat auch dieser Tipp einen Nachteil : durch unterschiedliche
Entwicklerbäder kann es zu minimalen Farbnuancierungen beim Ausarbeiten der Dias kommen. Die aber nehmen wir noch eher in Kauf als mehrere schwarze Striche quer
über teilweise nicht mehr wiederbringbare Aufnahmen.
Wir verwenden auch heute (2009) noch immer "alte" analoge Spiegelreflex-Kameras mit einem 100-er Fuji, bei den Erinnerungsfotos mit unserer Mju einen
200-er Kodak. Als Scanner setzen wir einen Nikon Super Coolscan 5000 ED ein.
August 2010: spät, aber doch - auch bei uns hat das Digitalzeitalter Einzug gehalten.
Die gute, alte F5 wurde gegen eine D700 getauscht, die F70 wurde, ebenso wie die Olympus Mju, eingemottet. Als "kleine Digi" verwenden wir nun eine Panasonic
Lumix. Einzig der Nikon Super Coolscan 5000 ED ist noch im Einsatz. Mal sehen, was die Umstellung bringt.
November 2010: Begeisterung
Nach unserer USA-Tour-2010 haben wir die Digi-Ausbeute in Ruhe gesichtet und bearbeitet und waren begeistert. Bei nur einem Gehäuse ist ein Objektivwechsel notwendig und
dabei gelangt Staub auf den Sensor - genauer gesagt auf das Tiefpassfilter - der leider speziell bei kleiner Blende häßliche Flecken am Bild erzeugt. Der Nachbearbeitungsaufwand
ist dadurch etwas höher und dabei leisten uns zwei EIZO S2433W-FS gute Dienste. Kalibriert werden die Monitore mit Spider3.
Aktuelles Equipment:
• Nikon D700 Gehäuse mit MB-D10 Batteriegriff
• lichtstarke Objektive (durchgängig 2.8) von 16 - 300mm
• Nikon SB-900 Blitz
• Nikon MC-30 Fernauslöser
• Manfrotto Stativ mit 3D-Kopf
• Panasonic Lumix
• ASUS R101 Netbook als Sicherungsmedium
Eigene Erfahrungen zum Thema Nikon haben wir hier zusammengefasst.