Was macht man in einem 75 m² großen Motelzimmer? Keine Ahnung, da kann man auch nur schlafen - das war unsere Überlegung, als wir uns für die
preisgünstigere Motelschiene entschieden haben. Neben vielen lokalen, privaten Motels gibt es nur mehr eine handvoll Motelketten. Vorteil bei Motellketten ist der
(fast) gleiche Standard innerhalb der Marke und die einfache Möglichkeit per Telefon oder Internet zu reservieren und notfalls auch zu "canceln".
Hinweis: mit dem Begriff "storno" oder "stornieren" können die Amis nichts anfangen, das heißt "canceln".
Die Möglichkeit einer Vorausreservierung hat auch den Vorteil, daß man nicht abends vor Ort Zimmer suchen muß. Ausserdem kann es vorkommen, daß
bei "special events" wie Rodeo, Melon Day, Fat Tire Festival, ... der ganze Ort/Stadt einschließlich umliegende Motels/Hotels ausgebucht ist. Wenn daher eine
Reservierung nicht möglich ist kann man im Voraus umplanen.
Was haben alle gemeinsam? Wenn man nur eine "normale" Reservierung macht, wird das Zimmer bis 18:00 Uhr freigehalten (in einigen wenigen Ausnahmen nur bis
16:00 Uhr). Daher machen wir immer eine "guaranteed reservation" mit der CreditCard. Das Zimmer wird somit freigehalten und man kann auch später
einchecken. Kommt man nicht, muß man selbstverständlich zahlen oder bis 18:00 Uhr canceln.
Hinweis: meistens sind die Betten mit einer extrem weichen Matratze und einer gemeinsamen Überdecke ausgestattet. Das bedeutet, bei jeder "Drehung" wird
der Partner bei leichtem Schlaf munter und bei der Decke geht’s "in der Mitte" kalt herein. Daher: 2 Queens/Beds (kleinere Doppelbetten) kosten genauso viel wie ein
KingSize. So hat jeder sein Bett, seine Decke und kann nach einem anstrengenden Tag auch "quer" schlafen.
Je nach Motelkette und Preisklasse wird vom "complementary coffee" bis zum umfangreichen Frühstück alles geboten. Hier sollte man sich im Vorfeld
erkundigen und nicht unbedingt zur günstigsten Variante greifen, denn ein Frühstück für 2 Personen mit Trinkgeld kann so um die US$ 20.00 bis 25.00
und mehr kosten (Preisbasis 2011).
Tipp: Frühstück bei
Denny’s Restaurant - die Skillets sind spitze.
In den USA ist es durchaus üblich, daß man vor dem "einchecken" das Zimmer besichtigt. Man läßt sich den Zimmerschlüssel geben
und wenn einem das Zimmer nicht zusagt, gibt man den Schlüssel ohne großen Kommentar einfach wieder zurück.
Hinweis: In den USA ist das Erdgeschoß der 1st floor - also der 1. Stock! Das Obergeschoß beginnt mit dem 2nd floor (2.Stock). Bei einem Lift
wird das Erdgeschoß mit "1" (1st floor) oder mit "L" (Lobby = Empfangshalle, Foyer) bezeichnet.