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Essen in den USA ist auch so ein Thema. Anstellen beim Restaurant ist normal. Findet sich beim Eingang zum Restaurant ein Schild "wait to be seated" wird der Tisch vom Personal zugewiesen. Das gilt eigentlich immer, Ausnahmen sind FastFood Restaurants. Ist das Rauchen im Restaurant erlaubt, folgt nach der Frage "how many ( persons )" ein "smoking or not ?" Nach einem "two, non smoking" (= 2 Personen im Nichtraucher-Bereich) wird man zu einem Tisch begleitet.

Mit der Speisekarte ( menu ) erhält man das obligatorische Eiswasser. Wenn man sonst nichts anderes trinken möchte ist zwar die Begeisterung beim Personal nicht sehr hoch - es schmälert ja das Trinkgeld - wird aber anstandslos akzeptiert.
Standard ist neben der Hauptspeise "soup or salad". Wir entscheiden uns fast immer für den Salat, da kann am wenigsten "schiefgehen". Dann kommt das berühmte Frage- und Antwortspiel. Beim Salat "which dressing" wobei die gängigsten French, Ranch, Thousand Island oder Blue Cheese sind.
Bei den Kartoffeln kommt dann die nächste Frage nach "mashed, baked or fries", also Kartoffelpüree, Folienkartoffel oder Pommes. Hat man diese Hürden genommen und hat dann seinen Teller am Tisch, kommt der/die Kellner/in sicher noch mal vorbei und fragt : "everything OK?" Hier kann man dann seine Wünsche und Beschwerden loswerden oder mit vollem Mund einfach "delicious, thanks" murmeln.

Auch beim Frühstück kann die Frage, wie Sie die Eier wünschen, leichte Verunsicherung hervorrufen. Man kann zwischen "scrambled" ( Rührei ), "sunny side up" ( normales Spiegelei ), "over easy" ( gewendet in der Pfanne und kernig ), "poched" ( pochiert ) und "boiled" ( gekocht ) wählen.

Selbstverständlich wird dann auch beim Kaffee nachgefragt, ob man "creamer" ( Sahne ) haben möchte. Einen Herzinfarkt bekommt man von diesem Kaffee sicher nicht - der Reim "eine Bohne auf eine Gallone" dürfte zirka hinkommen.

Auch werden auch mehrere Toastarten geboten. "White" ( Buttertoast ), "wheat" ( Weizen ), "sourdough" ( Sauerteigbrot ), "rye" ( Roggen ) oder "raisin" ( Rosinenbrot ), um nur einige zu nennen.

"Gravy" ist eine hell- oder dunkelbraune Soße, die mit Vorliebe in Unmengen über Speisen gegossen wird und unserer Meinung nach den Gaumen beleidigt. Am besten, man bestellt erst mal "gravy on the side". Die Soße wird dann separat serviert und man kann dann noch immer entscheiden, ob und wie viel man nimmt. Für uns gibt’s nur ein "no gravy, please".

Am Ende dieser Prozedur bekommt man dann sein "ticket" und 15 - 20% Trinkgeld werden erwartet. Hier sei erwähnt, daß ein Bedienungszuschlag nicht so wie in Europa bereits bei den Speisen eingerechnet ist. Das Personal erhält einen eher geringen Lohn und lebt vom Trinkgeld. Daher ist auch das Personal meist sehr bemüht und freundlich und man kann seine Zufriedenheit mit Höhe des Trinkgeldes ausdrücken. Das Trinkgeld ( tip ) läßt man am Tisch liegen und zahlt entweder an der Kassa oder am Tisch oder läßt den Rechnungsbetrag samt Trinkgeld am Tisch liegen.


FastFood kommt ja aus den USA und ist uns durch BurgerKing und McDonald’s bestens vertraut. Aber auch hier gibt es kleine Unterschiede zu Europa.
Man stellt sich in einer "line" an. Drängeln und Herumgemotze wird zumindest mit mitleidigen bis bösen Blicken bestraft. Wenn die Getränkeautomaten außerhalb der Theke stehen, bestellt man nur einen "small, medium or large softdrink" oder bei einem Menü erhält man nur einen leeren Becher und man nimmt sich, was man möchte. Woran erkennt man den Europäer ?? - er bestellt ein "small coke" und holt sich dann mehrmals einen "( free ) refill" - tja, 20 Cents Preisunterschied belasten natürlich die Urlaubskasse immens und man muß ja auch sparen! Und dann steht man auf, und läßt die ganzen Überreste am Tisch liegen - richtig, das machen fast auch nur die Europäer. Dem Ami bricht kein Stein aus der Krone wenn er sein Tablett mit den Verpackungen und Bechern in den dafür vorgesehenen Bereich zurückbringt.



Phrasen  
Wait to be seated Schild am Eingang des Restaurants : warten, bis ein Platz zugewiesen wird
You have to stand in line elegante Umschreibung für : nicht drängeln
excuse me, is this a line ? Stellen Sie sich auch an ? Wenn ja, dann ist zum Zeitverteib SmallTalk angesagt
this way please Aufforderung, zum Tisch zu folgen
I’ll be with you in a minute es dauert ein wenig
have you decided ? haben Sie gewählt ?
how would you like your eggs ... siehe Text weiter oben
what kind of bread ? man nimmt meist Toast - siehe Text weiter oben
some more coffee ? wollen Sie noch Kaffee? Wird immer, meist kostenlos, nachgeleert
a little warmup ? wie oben, beschreibt recht schön, daß man auch in eine halbvolle Tasse nachleert
what is your soup today ? was für eine Tagessuppe bieten Sie heute an ?
chives and sour cream ? Schnittlauch und saure Sahne - meist zu "baked potatoes"
how are we all doing ? Nachfrage, ob alles OK ist - siehe auch Text weiter oben
everthing OK ? Nachfrage, ob alles OK ist. Nicht so geschnörkelt wie : how are we all doing ?
could we have the check, please können wir bitte dich Rechnung haben
( You want this on one check or on ) sepearte checks Frage des Kellners : gemeinsame oder getrennte Rechnung
two tickets, please bitte auf 2 Rechnungen ( umgangssprachlich )
Do you take credit cards ( traveler’s checks ) ? Akzeptieren Sie auch Kreditkarten ( Reiseschecks ) ?
diverse Begriffe  
counter   Theke
menu   Speisekarte
restroom   Toilette. Frage : Where are the restrooms ?
check, ticket   Rechnung
tip   Trinkgeld
Fleischiges  
beacon   Schinkenspeck
beef   Rinde
chicken   Hühnchen
duck   Ente
ham   gekochter Schinken
lamb   Lamm
pork   Schwein
prime rib   gedünstete Hochrippe
prime rib steak   Hochrippe als Steak gebraten
turkey   Truthahn
veal   Kalb
Fischiges  
clam   Muscheln
clam chowder   ( gebundene ) Muschelsuppe
cod   Kabeljau
crabs   Krebse, Krabben
lobster   Hummer
sole   Scholle
salmon   Lachs
trout   Forelle
Zubereitung  
boiled   gekocht
broiled   gebraten
coated   "imSchlafrock"
fried   fritiert
sauted   gedünsted
grilled   gegrillt

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