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... vor der Reise

Bürger der Bundesrepublik Deutschland und Österrreich benötigen für die Einreise einen maschinenlesbaren Reisepaß, der noch mindestens 6 Monate ab Einreisedatum gültig ist. Nur für Aufenthalte, die länger als 90 Tage dauern, benötigt man ein Visum.

Für die Einreise in die USA benötigen österreichische Staatsbürger ab 26.10.2004 einen gültigen EU-Reisepaß. Jene Personen, die noch einen alten, "grünen" Reisepaß besitzen benötigen ein Visum für die Einreise. Auch Kinder bzw. Babys müssen einen eigenen Paß besitzen. Kinder, die im Reisepaß der Eltern eingetragen sind, benötigen ebenfalls ein Visum.

Deutsche Staatsbürger, die ohne Visum in die USA einreisen, benötigen neben einem gültigen Rückflugticket einen noch mindestens für die Dauer des Aufenthalts gültigen Reisepaß.

Da sich diese Anforderungen rasch ändern können ist zu empfehlen, sich beim Reisebüro oder bei der US-Botschaft nach den jeweils gültigen Bestimmungen zu erkundigen !

Gemäß den Zollbestimmungen der USA ist die Einfuhr von Lebensmitteln, Obst ( Ausnahme Konserven ), Pflanzen, Saatgut, Fleisch und Wurstwaren nicht gestattet. Zollfrei sind 1 Liter alkoholische Getränke, 200 Zigaretten oder 50 Zigarren und Geschenke im Wert von bis zu 100 US$.


... auf dem Flug

Mit oder ohne Visum, man muß auf jeden Fall am Flugzeug zwei Formulare ausfüllen. Ein weißes ( mit Visum ) oder grünes Visa-Waiver-Formular für die Einwanderungsbeörde ( Immigration Office ) und ein weißes Formular für den Zoll ( Custom ). Verstauen Sie also Reisepaß, Kugelschreiber und eventuell die Brille zumindest beim Hinflug nicht zu gut.
Für alle Formulare gilt : amerikanische Schreibweise einhalten. Das sind z.B. die Zahl 1 ohne Aufstrich (|), die Zahl 7 ohne Querstrich oder das Datum in MM.TT.YY ( Monat-Tag-Jahr ) Schreibweise.


... bei der Einreise

Während der Paßkontrolle wird von jedem Reisenden ein digitaler Fingerabdruck ( Zeigefinger der linken und rechten Hand ) und ein Foto aufgenommen. Einen Abschnitt des Einreiseformulars befestigt der Immigration Officer im Reisepaß und wird bei der Abreise vom Mitarbeiter der Fluggesellschaft wieder aus dem Reisepaß entfernt. Modifizieren oder entfernen Sie diesen Abschnitt nicht, sonst kann es bei der Ausreise Probleme geben.

siehe auch weiter unten : USA - das schlimmste Reisland der Welt


... und der Rückreise

Apropos Probleme : seit dem 11. September ist die Ausreiseprozedur - zumindestens in LA - reichlich umständlich. Jedes Gepäckstück, mit Ausnahme des Handgepäcks, wird von der TSA ( Transportation Security Administration ) gründlich, hin bis zum "hand-check", überprüft. Dazu sollen die Koffer nicht verperrt sein, denn alles was versperrt und verdächtig ist wird ohne viel Diskussion "amtlich" aufgebrochen. Ist alles OK wird das Gepäckstück versiegelt und man darf das Ding nicht mehr angreifen. Planen Sie für dieses Prozedere mindestens 30 Minuten mehr ein.

Info zu Filmmaterial :  TSA : photographic equipment & film 

Mittlerweile ( 2006 ) werden die von der Fluglinie am Koffer angebrachten "Baggage Tags" nur mehr abgestempelt. Also erst bei der Airline einchecken, die Koffer zu einem der unzähligen TSA Checks transportieren, abgeben und auf ein OK warten - das war’s und so sieht’s aus :


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Fraport = lausiges Service und Kundenverarschung

Neu ist nun, daß die Einreise in Deutschland - konkret in Frankfurt - zu reiner Schikane wird. Als Kunde, schließlich zahlt man ja für die so genannten Sicherheits-Checks, trifft man mit geballter Wucht auf die Servicewüste Deutschland. Frankfurt ist meiner Erfahrung nach der einzige Flughafen, bei dem einem das Handgepäck ausgeräumt, zerpflückt und geprüft wird und wenn man dann doch nichts gefunden hat, einfach stehen gelassen wird.

Eine Beschwerde wird nur milde belächelt und letztendes wird man an einen Supervisor verwiesen. Der wiederum ist nicht zuständig und telefoniert nach dem nächsten (Super-)Supervisor, der einen mal warten lässt. Mit einem mitleidigen Lächeln und "... da will sich wieder einer beschweren ... " werde ich einem Operations Aviation Security Supervisor vorgestellt, der eigentlich gar nicht zuhört und nur erklärt, daß das hier in Frankfurt immer so gehandhabt wird und ich könne mich ja gerne auch schriftlich beschweren - was ich hiermit gemacht habe.

Lieber Dirk Schaub, Supervisor Operations Aviation Security, vom Fraport : wie den Medien zu entnehmen ist, wurde bei einem Sicherheitstest am Flughafen Frankfurt im Herbst 2006 von über 400 Versuchen, Waffen jeder Art durch die Kontrollen zu schleusen über 30% nicht entdeckt. Angesichts dieser Tatsache wäre festzuhalten, daß Unfähigkeit, Präpotänz und Kundenfeindlichkeit eine schlechte Mischung sind. Die "Operations Aviation Security" wäre gut beraten, vielleicht mal ihre Aufgaben, Pflichten und das (nicht) gebotene Service zu überdenken.

Dass man mit mitgebrachten chemischen Trockensubstanzen, die man ohne Probleme durch die Kontrollen bringen kann und einigen Artikeln aus dem Duty-Free-Shop auch funktionstüchtige Bomben bauen kann, wurde in einem Beitrag in der Sendung "Frontal 21" vom November 2006 eingehend bewiesen. Zitat von Prof. Wolfgang Spyra, Kampfstoffexperte der Technischen Universität Cottbus : "Mit den Dingen, die man durch die Sicherheitskontrollen gebracht hat und mit den Dingen, die ich noch zusätzlich im Duty-Free-Shop erwerben kann, kann ich Sprengvorrichtungen bauen, mit denen ich ein Flugzeug aus der Luftholen kann." Mit dieser Aussage sind eigentlich die ganzen Schikanen in Frage gestellt - oder ?


Ergänzung vom Oktober 2007 :

Bei unserer Rückkehr aus den USA suchte ich meinen Letherman­ vergeblich in meinen Koffer und dachte schon, ihne verloren zu haben. Als ich dann noch meinen Fotorucksack ausräumte und reinigte fand sich das gesuchte Stück. Eigentlich nichts aussergewöhnliches, nur der Fotorucksack war als Handgepäck unterwegs. Der Letherman wurde weder von den US noch von den deutschen Sicherheitskontrollen entdeckt, dafür mußten wir bei der "Kontrolle" die Schuhe ausziehen und mitgebrachte Medikamente wurden in Frankfurt beanstandet. Jeden weiteren Kommentar möchte ich mir sparen.

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USA - das schlimmste Reisland der Welt

Eine Umfrage unter 2.000 Reisenden aus 16 Ländern ergab, daß in den USA die Touristen am unfreundlichsten behandelt werden. Wegen unhöflicher Grenzbeamter und langwierigen Einreisevorschriften wurden die USA doppelt so oft als "schlimmstes Reiseland" eingestuft wie der zweitplazierte Nahe Osten. Laut Studie ist die Angst vor den Einwanderungsbehörden größer als die vor Terrorismus ...

Anmerkung : die waren alle wahrscheinlich noch nie am Fraport ...

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34 Daten die viel verraten oder was die Ami’s so alles wissen wollen

Wer in die USA fliegt gibt den Behörden jede Menge Daten über sich preis. Das US-Ministerium für Heimatschutz erhält laut Abkommen zwischen den USA und der EU von der Fluglinie von jedem Passagier 34 persönliche Informationen übermittelt. Dieser so genannte "Personal Name Record" ( PNR ) darf in den USA an das FBI und an die Terrorfahndung weitergeleitet werden.

1  PNR-Buchungscode PNR steht für die Gesamtheit der daten pro Passagier, der Buchungscode ist eine eindeutige Nummer zur Identifizierung.
2  Datum der Reservierung auffällig für Terroristenfahnder ist, wenn man das Ticket am Airport unmittelbar vor dem Flug gekauft hat.
3  geplanter Abflug, Termine,  Strecken, Flugnummern auffällig sind Lücken in der bekanntgegebenen Route.
4  Name der Reisenden mit vollständigem Vornamen, Titel, Geschlecht. Auffällig sind orientalisch klingende Vornamen.
5  andere Namen im PNR Namen weiterer gemeinsam reisender Passagiere ( Kind, Ehefrau / mann )
6  Anschrift bei Buchungen über das Reisebüro steht hier meistens die Anschrift des Reisebüros.
7  Zahlungsart enthält z.B Kreditkartennummer, Bankverbindung, Währung.
8  Rechnungsanschrift hier steht bei Geschäftsreisenden meist der Arbeitgeber.
9  Telefonnummern Privatnummer, Handy und Telefon am Reiseort ( soweit bekannt ).
10  gesamter Reiseverlauf weitere seperat gebuchte Tickets, Mietwagenreservierungen, gebuchte Hotelzimmer oder Rundreisen.
11  Vielflieger-Eintrag bei welchem Meilenprogramm der Flug gutgeschrieben wird, Anzahl der gesammelten Meilen.
12  Reisebüro dieses Feld gibt z.B. Auskunft, ob das Ticket im Internet oder am Automaten gekauft wurde.
13  Bearbeiter Counterkraft im Reisebüro.
14  Codeshare Information darüber, ob der Flug von einer anderen als der Ticketausstellenden Fluglinie ausgeführt wird.
15  Reisestatus z.B. fest gebucht, auf Warteliste, ...
16  Splitting Information, wenn 2 ursprünglich gemeinsam gebuchte Passagiere doch nicht zusammen reisen.
17  e-mail Adresse e-mail Adresse des Passagiers ( soweit bekannt )
18  Ticketing Ticketnummer, Gültigkeitsdauer
19  allg. Bemerkungen Information des Reisebüros, daß ein Gast z.B. auf Hochzeitsreise ist.
20  Ticketnummer
21  Sitzplatznummer Gang- oder Fensterplatz
22  Datum des Tickets mit allen zwischenzeitlichen Änderungen.
23  no show hier steht, welche reservierten Fölüge man in der Vergangenheit verfallen ließ.
24  Baggage Tag Gepäckanhängernummer
25  go show Informationen, ob ein Passagier zwar ein Ticket aber keien Reservierung hat.
26  OSI Other Service Request : hier werden Infos hinterlegt wie "reist mit Kind".
27  SSI/SSR Special Service Information / Special Service Request
Anforderung einer Leistung wie Diaät-Essen oder Rollstuhl.
28  received from Auftraggeber des Ticket-Kaufs
29  PNR History alle Änderungen wie hinzugekommene oder ausgefallene Mitreisende, Änderung von Abflugdaten, ...
30  Anzahl der Reisenden im PNR
31  Sitzplatzstatus reservierter Platz oder noch offen.
32  einfache Strecke wer One-Way gebucht hat, den erwarten umfangreiche Kontrollen.
33  APIS Advanced Passenger Information System :
System der vorab erfassten Passagierdaten. Die Airline liest beim Einchecken die im Pass enthaltenen Daten ein wie Nationalität, Nummer Gültigkeit, Geburtstag, Geburtsort, Wohnsitz, Nummer des US Visums plus Ausstellungsort und Datum, dazu die erste Adresse in den USA sowie die Heimatadresse.
34  ATFQ Automatic Ticket Fare Quote :
automatische Tarifabfrage. Hier stehen der gebuchte Tarif und der bezahlte Ticketpreis.
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Kontakt   Botschaft USA, Boltzmanngasse 16, A-1090 Wien
 Tel.: 1.31339-0, FAX : 1.3100682, e-mail: embassy@usembassy.at
   Botschaft USA, Siesmayerstr. 21, 60323 Frankfurt
 Tel.: 069.75350, FAX : 069.748938
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